Atemschutz

Der Begriff Atemschutz beschreibt persönliche Schutzausrüstung, die den Träger vor Atem- und Umweltgiften schützen soll. Die dazu verwendete Ausrüstung wird als Atemschutzgerät bezeichnet. Haupteinsatzgebiet von Atemschutzgeräten ist der Bereich des Arbeitsschutzes, wobei hier insbesondere die Feuerwehren genannt werden sollen. Grundsätzlich sollen Atemschutzgeräte den Träger vor allen Umwelteinflüssen schützen, die über Mund oder Nase aufgenommen werden könnten. Ist der Schadstoff bekannt und der Sauerstoffgehalt >17 vol%, so kann mit filtrierendem Atemschutz gearbeitet werden. Dies ist aber meistens nur im freien an einem brennenden Objekt möglich. Da dies aber bei den modernen Baustoffen und Materialien nicht zu gewährleisten ist, muss auf isolierenden und umgebungsluftunabhängigem Atemschutz zurückgegriffen werden. 

 

Einsatzbereiche der Atemschutzgeräte:                                                                        

alle hier aufgeführten Punkte sind nur Beispiele für Einsatzmöglichkeiten

  • Wohnungs- und Zimmerbrände
  • Fahrzeugbrände
  • Gefahrgutunfälle
  • Austritt von Gasen

Atemschutzgeräteträger

 

Bei der Feuerwehr Ponholz gibt es zur Zeit 30 ausgebildete und nach G26/3 untersuchte Atemschutzgeräteträger.

 

Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

 

Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgt entweder durch einen zweiwöchigen (25 Stunden) dauernden Lehrgang auf Landkreisebene oder bei einem Lehrgang von 4 Tagen in der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg.

 

Bestand an Atemschutzausrüstung der FF Ponholz

 

  • 8 Atemschutzgeräte Auer AIRGO mit Totmannmelder
  • 22 Atemschutzmasken der Firmen Dräger und Auer
  • 12 Atemluftflaschen  mit je 300bar Fülldruck
  • Atemschutzerfassungstafel mit Stoppuhren für 4 Trupps

 

Atemschutzleistungswettbewerb

 

Am Samstag den 26.03.2011 nahmen zum zweiten mal 4 Kameraden unserer Wehr mit Erfolg beim Atemschutzleistungswettbewerb des BFV Oberpfalz teil.

Die Aufgaben bei diesem Wettbewerb unterteilten sich in 5 Stationen.

 

Station 1: Vorbereitung und richtiges Aufnehmen des Atemschutzgerätes

Station 2: Personenrettung

Station 3: Innenangriff

Station 4: Gerätekunde, Flaschenwechsel

Station 5: Theoretische Prüfung

 

Unsere Jungs nach bestandener Prüfung in Mitterteich 2011

 

 

Leiter des Atemschutzes                              

    

                                                                         

 

 

 Unser Leiter Atemschutz Günther Danisch

 

Sein Aufgabengebiet umfasst folgende Punkte

  • Den Kommandanten in Angelegenheiten des Atemschutzes beraten
  • Lagerung und Verwaltung von Atemschutzgeräten
  • Personalkartei und Gerätenachweis führen
  • Geräteprüfungen termingerecht beantragen
  • Termingerechte Untersuchung nach G26.3 veranlassen
  • Aus- und Fortbildung planen und durchführen

 

Hier eine Übung mit der US Armee. Geübt wurde die Bergung der Piloten nach einer "Harten Landung", das ganze unter Atemschutz.

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